Kooperationen

conwert legt bei seinen geschäftlichen Aktivitäten einen großen Wert auf nachhaltiges Wirtschaften. Ein Teil dieses Nachhaltigkeitsplans bei conwert ist auch ein soziales und kulturelles Engagement in der Gesellschaft. Als Bestandhalter von Immobilien sieht conwert diese gesellschaftliche Verantwortung in der Schaffung und Gestaltung von Lebens- und Kulturräumen. Einen hohen Stellenwert hat hier die Zwischennutzung der leerstehenden Räumlichkeiten in den eigenen Liegenschaften für diverse Kunst- und Kulturprojekte.  

conwert fördert gezielt ausgewählte Zwischennutzungsprojekte und hat die Kooperationen im Bereich des sozialen und kulturellen Engagements über die letzten Jahre sukzessive ausgebaut.

Unterm Estrich

Im Oktober 2016 hat conwert VACAB – Vienna Art Company and Bureau – mit Zurverfügungstellung der Galerie An der Hülben im ersten Wiener Gemeindebezirk unterstützt. In der Galerie wurde eine Pop Up-Ausstellung eingerichtet, bei der die Künstler wie Daniel Ecker, Rudolf Gerngross, Andan Alijagic, Milan Mladenovic, Sanja Velickovic oder Kristallo Rinaldo ihre Werke präsentieren konnten. Erweitert wurde die Ausstellung mit einem Rahmenprogramm der Schauspieler des Burgtheaters Philip Hauß und Mavie Hörbiger sowie des Dichters Konrad Prissnitz.    

Kafkas Frauen

Im September 2016 hat conwert eine Kooperation mit dem Kulturverein Tempora abgeschlossen. Das Unternehmen hat dem Verein eine leerstehende, auf Renovierung wartende Wohnung in der Wollzeile im ersten Wiener Gemeindebezirk für das Theaterprojekt Kafkas Frauen zur Verfügung gestellt. Kafkas Frauen war ein installatives Stationentheater nach dem Roman Der Prozess von Franz Kafka, dessen Frauenfiguren in temporär leerstehenden Räumen einer Wohnung untersucht wurden.

Das Packhaus

Das größte Zwischennutzungsprojekt von conwert ist „Das Packhaus“. Ein leerstehendes Gebäude in der Marxergasse im dritten Bezirk in Wien bietet auf sieben Etagen und 2.000 Quadratmetern Raum für Menschen aus der Kreativ- und Kunstszene. Stadtentwickler, Architekten, Soziologen, Ökonomen, Geografen, Politik- und Sportwissenschaftler, Designer, Fotografen, Journalisten, Psychotherapeuten und Studenten können ihren Ideen und Interessen freien Lauf lassen und sich künstlerisch entfalten. Dies hat zum Ziel, aus leeren Büroräumen geteilte Ressourcen zu machen und so verschiedenen kulturellen, sozialen und akademischen Projekten die Möglichkeit zu geben, Synergien sowie Komplementärwirkungen zu erreichen.

www.paradocks.at

Wandlbar

Der Verein Paradocks, Initiator des Projekts „Packhaus“, hat inzwischen ein zweites Projekt in einer conwert-Liegenschaft umgesetzt: die Wandlbar - eine Gastro-Fläche in der Gablenzgasse in Wien. Die „Wandlbar“ ist Österreichs erster professioneller Co-Cooking Space als Zwischennutzungsprojekt und bietet offenen Raum für kreative Köche und Start-Ups. Die Co-Cooker können die bestehende Infrastruktur, wie Küche, Lager- und Kühlräume, nutzen und ihr Gewerbe anmelden. Angeschlossen an den eigentlichen Co-Cooking Space ist ein temporärer Gastronomiebetrieb, der zum Essen, Genießen und zum Austausch einlädt.

www.paradocks.at

Versatorium

conwert ist der Universität Wien durch das Sponsoring des Konversatoriums zur Dichtung und Übersetzung (VERSATORIUM) am Institut für Komparatistik als Förderer verbunden.

Das VERSATORIUM ist eine Gruppe junger Forscher, die in Form eines Konversatoriums am Institut für Komparatistik der Universität Wien zusammenarbeitet und unter kontinuierlicher Erwägung theoretischer Fragen ein Gedichtwerk oder ein der Dichtung gewidmetes Werk erforscht und in unterschiedliche – teils sehr seltene Sprachen – übersetzt, unter anderem auch ins Ladinische, Georgische oder Gradesische.

conwert stellt der Forschergruppe Räumlichkeiten und Infrastruktur für die Übersetzerwerkstatt zur Verfügung.

http://metamorphosis.univie.ac.at/versatorium.html

xperiment / friday exit


conwert und die Akademie der Bildenden Künste schlossen eine Vereinbarung über die Nutzung von knapp 500 m² im Erdgeschoß einer Immobilie in der Döblergasse in Wien, für das Ausstellungsprojekt „xperiment / friday exit“ ab. Im Rahmen dieses Ausstellungsprojekts hat es mehrere kuratierte Ausstellungen gegeben.

www.akbild.ac.at

Banküberfall

2015 hat conwert Räumlichkeiten einer leerstehenden, zuvor an eine Bank vermietete, Geschäftsfläche  in der Alserbachstraße für die Agentur NEST zur Verfügung gestellt, die in den Räumlichkeiten eine Pop Up-Galerie für diverse österreichische Künstler veranstaltete.  

ice ice baby

Die Non-Profit Initiative „on site“ hat im November und Dezember 2014 freie Flächen von conwert durch eine Ausstellung im Rahmen einer Zwischennutzungskooperation belebt. Im Rahmen der Ausstellung „ice ice baby“ präsentierten junge isländische Künstler und Künstlerinnen ihre Werke. Die Ausstellung wurde unter anderem auch vom Bundeskanzleramt und von Thyssen Bornemisza Art Contemporary unterstützt.

http://www.onsite-artprojects.com

 

Weitere Zwischennutzungsprojekte

 

  • Pop-up Galerie - Karl Brandstätter
    Im Oktober 2012 wurden in der Wiener Innenstadt dem Künstler Karl Brandstätter Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, um seine Werke in einer Pop-up Galerie auszustellen.
    http://www.karlbrandstaetter.at
  • Betonküche
    Anfang 2013 nutzte die Betonküche, ein „temporärer Kulturraum mit besonderer Affinität zur Kulinarik“, eine leerstehende Wiener Gewerbefläche von conwert für die Umsetzung ihres gastronomischen Konzepts.
    http://www.friendship.is/betonkueche
  • Pop-up Galerie - H.G. Scharf
    Im Herbst 2014 wurde dem Künstler H.G. Scharf ein leerstehendes Geschäftslokal im Südstadtzentrum I (Maria Enzersdorf bei Wien) für seine Ausstellung „Augenblicke“ zur Verfügung gestellt.
    http://www.hgscharf.at